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06. August 2019

Wer darf wo parken im Grätzel?

Die Diskussion um ein wienweites Parkpickerl erhitzt die Gemüter – auch auf der Wieden.

WIEDEN. Ernst Nevrivy, SPÖ-Bezirksvorsteher der Donaustadt, Döblings Bezirkschef Daniel Resch sowie Hietzings Bezirksvorsteherin Silke Kobald (beide ÖVP) sprachen sich kürzlich für ein wienweites gratis Parkpickerl aus. Sie wollen eine Änderung der derzeitigen Situation.

Von einem Gesamtkonzept fehlt aber gegenwärtig noch jede Spur. Die Bezirkspolitiker der Wieden stehen einem wienweiten Parkpickerl mit durchaus gemischten Gefühlen gegenüber.

Schluss mit der Parkplatzvernichtung

Erwartungsgemäß anders sieht das Johannes Pasquali, Klubobmann der ÖVP-Wieden. Er findet die Idee eines wienweiten Parkpickerls "durchaus überlegenswert".

Gerade in Grätzeln, wo die Parkplatzsituation für Anrainer ein massives Problem darstellt, etwa zur Adventzeit rund um den Karlsplatz, sollte man über weitere Möglichkeiten nachdenken. "Vor allem sollte aber endlich Schluss sein mit dem ständigen Vernichten von Parkplätzen", so Pasquali.

Ähnlich sieht Clemens Gudenus, Klubobmann der FPÖ-Wieden, die Lage. Auch er hält eine Änderung der aktuellen Regelung für eine Überlegung wert. "Es gibt sicherlich Gebiete im Bezirk, für die ein wienweites Parkpickerl Vorteile hätte." Konkret geht es ihm um die Obere Wieden. Für Grätzel, wie etwa den Karlsplatz, müsste es jedoch zeitliche Ausnahmen geben, damit Parkplätze in erster Linie für Anrainer zur Verfügung stehen.

 

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