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20. August 2019

Neue Regelung für Radfahrer spaltet die Bezirkspolitik

Auf keinem grünen Zweig: Die Wiedner Bezirkspolitik ist sich uneinig ob der Neuregelung für Radler.

WIEDEN. Seit kurzem dürfen Radfahrer auf der Argentinierstraße ab dem Sankt-Elisabeth-Platz bergab auch auf der Straße fahren. Der Radweg muss nicht genutzt werden. Eine eckige blaue Hinweistafel mit einem weißen Rad weist die Verkehrsteilnehmer darauf hin.

Die bisherige Radwegbenützungspflicht wurde von der Stadt Wien aufgehoben, um, so heißt es, der steigenden Zahl der Radfahrer auf diesem Abschnitt mehr Platz einzuräumen. Sinn oder Unsinn? Die bz hat bei Wiedens Politikern nachgefragt.

Clemens Gudenus
Klubobmann FPÖ Wieden

Die Entscheidung, dass Radler bergab nun auf der Straße fahren dürfen, lehnt Clemens Gudenus "kategorisch ab". "Das hätte eine Grätzelentscheidung sein müssen" und nicht eine der Stadt. Der Radweg sei zudem ausreichend dimensioniert. "Es gibt keinen Grund, auf die Straße auszuweichen." Die Sicherheit der Fußgänger sieht er weiterhin gefährdet und fordert stattdessen Maßnahmen zur Temporeduktion.

 

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